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“Meine Mutter”, so erzählt Carry Lerch aus Worms,
“ging mit mir, als ich noch klein war, nachmittags oft zur
“High Chaparral”.

Es war ein Treffpunkt
für Mütter und Kinder.
Wir durften die Ponys striegeln.

Da habe ich zu meiner Mutter gesagt: "Wenn ich groß bin, kaufe ich mir so eine Ranch!"


Meine Mutter lächelte wohlwollend und sagte nur: "Ja ja, Kind!”

Heute hat Carry eine Ranch - genau die,
auf der sie als Kind so begeistert die Tiere bewunderte.
“Nach einem langen Kampf mit der Stadt Worms
habe ich endlich das Gelände bekommen.”
Mit Kindergeburtstagen, die sie regelmäßig auf der Ranch veranstaltet
und mit Hilfe von Terra Mater bekommt sie die Mittel, ihre rund 150 Tiere -
vom Meerschweinchen bis zum Esel und Pferden - zu versorgen.
Nebenbei arbeitet sie schon seit vielen Jahren im Tierheim Worms.
“Tierschutz ist mein Leben” sagt Carry Lerch und nebenbei
erwähnt sie etwas ärgerlich, dass einige Leute das ausnutzen und meinten,
sie könnten ihre alten und ausgedienten Tiere so auf bequeme Art loswerden,
was sie auch oft tun.

“Es wurden mir auch schon einige Tiere einfach vor das Tor gestellt”, sagt sie,
“wenn sie dann aber wenigstens etwas Futter dazulegen würden!”...